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Rhinns of Islay Lighthouse (auch bekannt als Orsay Lighthouse) ist ein historischer Leuchtturm auf einer kleinen felsigen Insel namens Orsay, die vor der Westküste der Rhinns of Islay liegt. Der markante weiße Turm ist ein Wahrzeichen der Region und bietet einen spektakulären Anblick, besonders bei stürmischem Wetter.
Geschichte: Der Leuchtturm wurde 1825 von dem berühmten schottischen Leuchtturm-Ingenieur Robert Stevenson entworfen und gebaut (Großvater des Schriftstellers Robert Louis Stevenson). Er sollte die gefährliche Westküste von Islay sicherer für die Schifffahrt machen. Der Turm ist 29 Meter hoch und wurde ursprünglich mit Öl betrieben, später mit Petroleum und schließlich automatisiert. 1966 wurde er auf elektrischen Betrieb umgestellt und 2012 schließlich deaktiviert, da moderne Navigationssysteme ihn überflüssig machten.
Architektur: Der Leuchtturm besteht aus einem zylindrischen weißen Turm mit angeschlossenen Wohngebäuden für die ehemaligen Leuchtturmwärter. Die Bauweise ist typisch für die Stevenson-Leuchtürme – robust und elegant zugleich. Die Insel Orsay selbst ist sehr klein und felsig, bei Flut fast vollständig vom Wasser umgeben.
Praktisches: Der Leuchtturm ist von der Straße aus sichtbar und ein beliebtes Fotomotiv. Die beste Sicht hat man vom Parkplatz an der Straße zwischen Portnahaven und Port Wemyss. Die Insel selbst ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, aber die Aussicht vom Festland ist spektakulär, besonders bei Sonnenuntergang oder wenn die Wellen bei Sturm gegen die Felsen krachen. Die Gegend ist auch hervorragend zum Beobachten von Seevögeln und Robben.
55.673049123256, -6.5130811
Rhinns of Islay Lighthouse Islay Schottland