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Technik_Entwicklung
1947
Beschreibung

Die Airspeed Ambassador war ein britisches zweimotoriges Verkehrsflugzeug für Kurz- und Mittelstrecken, das in den späten 1940er Jahren von Airspeed Limited entwickelt wurde. Sie war eines der ersten britischen Nachkriegs-Passagierflugzeuge und zeichnete sich durch ihre komfortable Kabine und moderne Ausstattung aus.

Geschichte:

Die Entwicklung begann 1945 als Reaktion auf die Forderung nach modernen zivilen Transportflugzeugen für die Nachkriegszeit. Der Erstflug fand am 10. Juli 1947 statt. Die Ambassador wurde hauptsächlich von British European Airways (BEA) eingesetzt, die dem Typ den Spitznamen "Elizabethan" gab. Insgesamt wurden nur 23 Exemplare gebaut, bevor die Produktion 1958 eingestellt wurde.

Technische Daten:

  • Besatzung: 3 (2 Piloten, 1 Funker)
  • Passagiere: 47-60 (je nach Konfiguration)
  • Länge: 25,02 m
  • Spannweite: 35,05 m
  • Höhe: 5,56 m
  • Leermasse: 13.380 kg
  • Max. Startmasse: 23.815 kg
  • Antrieb: 2 × Bristol Centaurus 661 Sternmotoren mit je 2.625 PS (1.957 kW)
  • Höchstgeschwindigkeit: 500 km/h
  • Reisegeschwindigkeit: 445 km/h
  • Reichweite: 720 km (mit voller Passagierzahl)
  • Dienstgipfelhöhe: 6.860 m

Konstruktion und Technik:

Die Ambassador war ein Tiefdecker in Ganzmetallbauweise mit druckbelüftetem Rumpf. Die beiden Bristol Centaurus Sternmotoren waren für ihre Zuverlässigkeit bekannt. Das Fahrwerk war einziehbar. Die Kabine bot ungewöhnlich viel Komfort für die damalige Zeit mit breiten Sitzen und großen Fenstern.

Einsatz:

Die Ambassador wurde hauptsächlich auf europäischen Strecken eingesetzt. BEA setzte die Flugzeuge zwischen 1952 und 1958 ein, bevor sie durch modernere Turboprop-Flugzeuge ersetzt wurden. Einige Maschinen wurden später von privaten Betreibern übernommen.

Dieses Exponat ist im Imperial War Museum Duxford ausgestellt.

Titelbild
Airspeed AS.57 Ambassador 2
Galerie

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