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Islay

Unser Ziel für heute war die Insel Islay. Das hieß, um 6 Uhr loszufahren, um die Fähre zu bekommen – was auch gut funktioniert hat. Hier haben wir zunächst versucht, etwas zu frühstücken. Es war ein wenig enttäuschend: Anstelle des Scottish Breakfasts wurden nur Rolls angeboten. Nun ja, es ging so, aber wenigstens hat Claudia ihr Porridge bekommen. Das Wetter war den ganzen Tag über übrigens traumhaft, sodass die Überfahrt wirklich schön war. Auf der Insel haben wir uns zunächst zu einem Strand aufgemacht und die Füße ins Wasser gesteckt. Das war uns dann doch ein wenig zu kalt. Auf dem Weg haben wir schon einige der neun Destillerien gesehen. In der Kilchoman-Destillerie haben wir angehalten und ich habe mir eine zweite Flasche als Mitbringsel gekauft. Zur Mittagszeit waren wir auf einem Campingplatz, dessen Restaurant auch für Besucher geöffnet war. Wir haben erst einmal gegessen und sind dann zum Leuchtturm weitergefahren. Es waren eigentlich kleine Ziele, aber die Landschaft war so schön, dass der Weg das eigentliche Ziel war. Nach einer kurzen Pause ging es weiter zum nächsten Strand. Hier bin ich tatsächlich ins Wasser gegangen, wenn auch nur kurz. Der nächste Punkt auf unserer Route war ein Hochkreuz aus dem 7. Jahrhundert. Ohne Geschichte geht es eben doch nicht. Da passt auch das „Museum of Islay Life” gut, das uns einen schönen Einblick in das Leben auf der Insel gegeben hat. Danach ging es zurück zum Fähranleger. Aber eine Runde Fish & Chips musste dann doch noch sein. Wir waren allerdings recht früh am Anleger, sodass wir erst einmal warten mussten. Die Fährfahrt war wieder völlig problemlos. Wir haben aus dem Fenster geschaut und gedöst. Um 22:30 Uhr waren wir schließlich erschöpft in unserer Wohnung. Wir haben wieder viel gesehen, aber morgen ist erst einmal Pause angesagt.