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Wir sind um 9 Uhr aus Willich gestartet. Ich möchte besonders betonen, dass wir absolut pünktlich losgefahren sind. Die Fahrt und das Einfahren in die Fähre verliefen völlig problemlos. Die Stena Line machte einen guten Eindruck, sowohl was die Ausstattung als auch das gastronomische Angebot und die Freundlichkeit der Mitarbeiter anging. So konnten wir sehr gut in den Urlaubsmodus wechseln. Den letzten Teil meiner Arbeit konnte ich auch erledigen, bis mich das Internet im Stich ließ – also alles bestens. In Harwich angekommen, stiegen wir ins Auto und warteten. Eigentlich hätten mich die unruhig hin und her laufenden Techniker stutzig machen sollen. Die Tür ging nicht hoch oder besser runter. Nach etwa 30 Minuten wurden uns Wasser und Eis gebracht und wir wurden darüber informiert, dass wir rückwärts am anderen Schiffsende aussteigen müssten. So schlimm wurde es dann aber doch nicht. Nachdem einige rückwärts gefahren waren, war ja Platz zum Drehen da und dann ging, oh Wunder, die Tür doch auf und wir konnten ganz normal von der Fähre fahren. Danach dauerte es nochmal fast 45 Minuten, bis wir durch den Zoll waren und raus auf die Straße konnten. Ich konnte mich relativ schnell an das Linksfahren gewöhnen. Als es dunkler wurde, war es schon noch schwierig, aber wir sind gut angekommen.
Das Bed & Breakfast hatte den Schlüssel wie vereinbart hinterlegt. Während ich noch Sachen aus dem Auto holte, wollte Claudia schon Sachen aufs Zimmer bringen. Als ich dann beladen um die Ecke bog, meinte sie: „Sie bekommt die Tür nicht auf.” Ich habe es dann selbst versucht und ja, der Schlüssel passte, aber die Tür ging nicht auf. Erst nach ein paar Versuchen habe ich das moderne Schloss gesehen. Manchmal kann man ganz schön blöd sein. Das Zimmer war schön eingerichtet, hatte sich durch die Hitze aber gut aufgewärmt. Mit offenem Fenster ging es aber und wir haben gut geschlafen. Heute geht es dann nach London.