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Frankreich
Technik_Entwicklung
1929
Beschreibung

Die Morane-Saulnier MS.181 ist ein einmotoriges Kunstflug-Schulflugzeug mit Parasol-Flügel, das vom französischen Flugzeughersteller Morane-Saulnier Ende der 1920er-Jahre entwickelt wurde. Der Erstflug des Prototyps MS.180 erfolgte 1929.

Das Flugzeug wurde speziell für die Kunstflugausbildung konzipiert und zeichnete sich durch einen hohen Sicherheitsfaktor sowie günstige Flugeigenschaften für ein breites Spektrum an Kunstflugmanövern aus. Der Parasol-Flügel mit seinem selbststabilisierenden doppelt gekrümmten Profil erleichterte die Ausbildung von Militärpiloten erheblich.

Die Serienversion MS.181 war mit einem 60 PS starken Salmson 5Ac-Fünfzylinder-Sternmotor ausgestattet. Insgesamt wurden etwa 15 Serienexemplare gebaut. Fünfzehn MS.181 wurden von der Compagnie Française d'Aviation ab 1930 in ihren Flugschulen eingesetzt; eine Maschine war dort noch in den 1970er-Jahren im Einsatz. Vier Exemplare wurden 1937 von den republikanischen Luftstreitkräften während des Spanischen Bürgerkriegs zur Pilotenausbildung erworben.

Technische Daten (MS.180):
Besatzung: 1
Länge: 6,04 m
Spannweite: 9,0 m
Höhe: 2,29 m
Flügelfläche: 13,2 m²
Leergewicht: 379 kg
Abfluggewicht: 510 kg
Triebwerk: Salmson 9Ad, 9-Zylinder-Sternmotor, 30 kW (40 PS)
Höchstgeschwindigkeit: 133 km/h

Ein Exemplar der MS.181 in den Farben der spanischen republikanischen Luftwaffe ist im Museo del Aire (Museo de Aeronáutica y Astronáutica) in Madrid, Cuatro Vientos, ausgestellt.

Titelbild
Morane-Saulnier MS.181
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