Ostseefinsternis
Inhalt:
Die blinde Helmgard Böttcher regiert ihre große Familie an der Ostsee mit fester Hand. Als ihre Enkelin auf dem Heimweg überfallen wird, lässt die Rache nicht lange auf sich warten: Ein junger Mann aus dem Nachbarort erleidet eine schwere Vergiftung und stirbt. Ausgerechnet eine Pflanze, die auch in Helmgards Garten wächst, war die Ursache dafür. Kommissarin Pia Korittki, die eigentlich ein entspanntes Wochenende mit ihrem Sohn Felix und ihrem Freund Marten in dessen neuem Haus an der Ostsee verbringen wollte, stößt bei den Ermittlungen in einen tödlichen Morast aus Hass, Lügen und alter Feindschaft ...
Meine Meinung
Diesmal habe ich mich mit dem Roman etwas schwergetan. Es hat länger gedauert, bis ich in die Story hineingefunden habe. Das lag wohl vor allem an den komplizierten Verwandtschaftsverhältnissen, mit denen ich mich ohnehin ein wenig schwer tue. Nachdem ich diese Hürde jedoch gemeistert hatte, war der Roman bis zum Schluss spannend. Auch die Schwierigkeiten der Kommissarin, Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bringen, fand ich interessant. Dieser zweite Handlungsstrang hat dem Roman eine gewisse Realität verliehen, die ich sehr gut fand. Insgesamt ein weiterer spannender Fall für die Kommissarin und uns Leser.